Start - Erstis - Worauf muss ich achten?

Ich will Biochemie studieren. Und nun?!?

Du hast dich also entschieden, Biochemie an der CAU zu studieren. Gute Wahl! :) Damit ist schon ein ganz wichtiger Punkt geklärt. Bevor es aber mit dem Studium losgehen kann, muss noch einiges organisiert werden.
Damit ihr dabei nicht den Überblick verliert haben wir hier für euch alles zusammengefasst, worum ihr euch vor Studienbeginn so kümmern müsst.

 

1. Bewerbung
Natürlich müsst ihr euch für diesen Studiengang bewerben. Hier geht es direkt zum Online-Bewerbungsformular für Bachelor und Master Biochemie: Bewerbungsformular
Zum Thema Bewerbung haben wir euch auch einige Hinweise zusammengestellt.

 

Bitte beachtet unbedingt die Bewerbungsfristen:
WS 18/19: 1. Juni 2018 bis 15. Juli 2018 (exklusiv)

 

Denkt auch daran, dass mehrere Nachrückverfahren durchgeführt werden. Wenn ihr also erst mal keine Post von der Uni bekommt muss das nicht gleich das Ende eures Plans bedeuten. Zulassungsbescheide können noch bis Anfang Oktober eintreffen! Trotzdem empfiehlt es sich natürlich, noch eine Alternative in der Hinterhand zu haben.

 

2. Einschreibung
Wenn ihr zugelassen seid bekommt ihr im Zulassungsbescheid auch einen Termin mitgeteilt, an dem ihr euch persönlich an der CAU einschreiben sollt. Daran solltet ihr euch halten, denn wenn ihr diesen Termin verpasst habt ihr euren Anspruch auf den Studienplatz verwirkt. Bei ganz unpassenden Terminen kann aber ein Anruf an der Uni helfen. Die Telefonnr steht auf dem Zulassungsbescheid.

 

3. Finanzierung des Studiums
So. Entschieden, zugelassen, alles bestens. Spätestens jetzt wird es langsam Zeit, sich über die Finanzierung Gedanken zu machen.
Am einfachsten ist es natürlich für diejenigen, die das nötige Geld von ihren Eltern bekommen. Falls das nicht möglich ist gibt es aber noch genug andere Möglichkeiten.

  • Bafög
    Bafög steht jedem zu, dessen Eltern nicht genug verdienen, um ihm das Studium zu finanzieren. Die benötigten Formulare findet ihr hier: www.bafög.de/de/alle-antragsformulare-432.php
    Tipp: Jeder sollte Bafög beantragen. Bei der Berechnung des Bedarfs werden so viele Faktoren berücksichtigt, dass sich schwer vorhersagen lässt, ob jemand Bafög bekommt oder nicht. Eine grobe Richtlinie bietet aber der Bafög-Rechner
    Tipp: Beantragt euer Bafög so früh wie möglich! Auch, wenn eventuell noch ein paar Unterlagen fehlen, die können dann nachgereicht werden. Zu Semesterbeginn ist im Bafög-Amt immer so viel los, dass es gerne mal drei Monate (oder länger!) dauern kann, bis ihr zum ersten mal Geld bekommt. (Ja, das heißt, ihr bekommt vielleicht erst im Dezember das erste Geld)
    Bei Fragen bzgl. Bafög wendet ihr euch am besten direkt an das Bafög-Amt. Ihr findet es im Gebäude der Mensa I (Westring 385), die Öffnungszeiten sind Di 13:00 – 16:30 Uhr und Do 09:00 – 12:30 Uhr. Oder ihr fragt telefonisch unter (0431) 8816400 (nur außerhalb der Öffnungszeiten!)

  • Jobben
    Viele Studenten gehen arbeiten, um sich ihr Studium zu finanzieren. Prinzipiell ist das natürlich eine gute Idee, allerdings solltet ihr dabei beachten, dass das Studium doch einiges an Zeit kostet. Viele Erstis können erst mal gar nicht abschätzen, wie viel Zeit sie überhaupt zum Arbeiten haben. Deswegen: Wenn es nicht unbedingt nötig ist, dass ihr arbeiten geht, lasst euch damit ein bisschen Zeit. Findet erst mal in das Studium rein und guckt, wie viel Zeit ihr tatsächlich zum jobben habt.

  • Kredit
    Wenn ihr kein oder nicht genug Bafög bekommt, gibt es die Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen. Viele Banken bieten für Studenten vergleichsweise günstige Konditionen an.

  • Stipendium
    Etwa 2% aller Studenten in Deutschland werden über ein Stipendium gefördert. Es gibt parteinahe, kirchliche und diverse unabhängige Stiftungen. Die finanzielle Förderung durch ein Stipendium richtet sich meist ungefähr nach dem Bafög-Anspruch plus Büchergeld. Die Vorteile sind, dass man zusätzlich noch ideell gefördert wird und dass man das Geld nicht zurückzahlen muss.

 

4. Wohnung
Wenn ihr das nun alles geklärt habt, fehlt euch noch ein Dach über dem Kopf. Hier sind natürlich die im Vorteil, die früh wissen, dass sie nach Kiel kommen.
Wohnungen findet ihr am einfachsten über diverse Internetbörsen oder am schwarzen Brett der Uni. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, in eines der Wohnheime vom Studentenwerk zu ziehen. Dort gibt es alles von Einzelappartements über WGs bis hin zu Wohnungen für Paare. Informationen zu den Wohnheimen und das Antragsformular findet ihr hier: studentenwerk-s-h/de/wohnen/index.html
Tipp: Bewerbt euch frühzeitig, auch wenn ihr noch gar nicht sicher seid, dass ich nach Kiel kommt! Ihr seid nicht die einzigen, die einen Wohnheimplatz ergattern wollen. Und es ist im Zweifel sehr viel angenehmer, einen Platz abzulehnen als ohne Wohnung dazustehen...

 

5. Ummelden
Klar, wer ne neue Wohnung hat, sollte sich auch ummelden. Das tut ihr im Bürgeramt der Stadt.
Tipp: Besonders zu Studienbeginn ist im Bürgeramt im Rathaus viel los (mit entsprechend langen Wartezeiten). Es kann sich lohnen, zum Ummelden auf das Amt in der Saarbrückenstraße 147 auszuweichen!
Tipp: Denkt an das Begrüßungsgeld! Kommt man von außerhalb Kiels zum studieren hierher, bekommt man von der Stadt nach einem Jahr 150 Euro bar auf die Hand. Man wird euch evtl. nicht darauf hinweisen, deshalb fragt danach.
Wenn ihr im Spätsommer/ Herbst eines Jahres nach Kiel zieht und das Begrüßungsgeld bei der Ummeldung beantragt, bekommt ihr es erst im Dezember des darauffolgenden Jahres ausgezahlt. Der Zeitraum für die Auszahlung beträgt nur 3 Monate, also am Besten gleich im Kalender eintragen, wann es soweit ist, damit das Geld nicht verfällt.
Vergesst nicht, dass ihr eure neue Adresse an einige Institutionen weiterreichen müsst:

  • Uni
  • Bank
  • Krankenkasse
  • Ggf. Versicherungen
  • Ggf. Kreiswehrersatzamt
  • Andere Behörden (Finanzamt...)
  • Ggf. Nachsendeantrag stellen

 

6. Leute kennenlernen
So, soweit alles geklärt. Für das neue Leben fehlen nur noch ein paar neue Leute. Lasst euch zuerst einmal gesagt sein: Eure Angst, allein zu sein, ist unbegründet! Viele Leute kommen alleine nach Kiel, keiner bleibt es lange.
Gerade zu Anfang lohnt es sich, sich mal auf Facebook umzugucken. Da findet man viele Gleichgesinnte, und oft treffen sich vor Semesterbeginn die Erstis irgendwo, um sich kennenzulernen.
Ganz wichtig: Kommt zum Ersti-Frühstück! Dort lernt ihr die Leute aus eurem Studiengang kennen.



Letztes Update am 09. Januar 2018
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